Triggerpunkt Therapie (Trias)

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Eine häufige Ursache von akuten und chronischen Schmerzen (insbesondere Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Schulter-Nackenverspannungen, Hüft- und Knieschmerzen usw.) sind Triggerpunkte in der Skelettmuskulatur.

Triggerpunkte entstehen in einem Muskel wenn dieser dauerhaft überlastet, fehlbelastet oder auch nur kurz überdehnt wird. Tastbar ist der Triggerpunkt im Muskel als Knötchen oder derber Muskelstrang. Die Triggerpunkte sind druckschmerzhaft und verursachen darüber hinaus Schmerzen in anderen Regionen des Körpers. So können zum Beispiel Triggerpunkte im Schulter-Nackenbereich chronische Kopfschmerzen verursachen oder Triggerpunkte in der Gesäßmuskulatur die Ursache für Schmerzen im unteren Rücken und den Beinen sein.

Wie werden Triggerpunkte behandelt?

Beim „Dry needling“ wird mit einer dünnen Nadel (wie in der Akupunktur verwendet) ohne Medikament in den Triggerpunkt gestochen, welcher für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist. Dadurch werden die Verspannungen im Muskel gelöst und die lokale Durchblutungssituation verbessert. Für Patienten mit „Nadelangst“ kann die Triggerpunkt Behandlung auch mittels Softlaser erfolgen. Dies ist z.B. auch für Kinder eine Therapieoption.

Gibt es Nebenwirkungen?

Zu Beginn der Behandlung kann es muskelkaterartige Schmerzen geben, die nach 1-2 Tagen wieder abklingen. Gelegentlich entsteht ein harmloser Bluterguss. Auch bei Patienten mit blutverdünnenden Therapien (Heparin, Marcumar, ASS) ist eine Behandlung möglich.

trias_logoWir arbeiten seit 2007 mit dieser Methode in der Praxis und haben schon bei vielen Patienten eine Linderung ihrer Schmerzen erreicht. Ergänzt werden sollte die Triggerpunkt Behandlung durch regelmäßige Dehnübungen, die der Patient selbst durchführen kann.

Wir sind Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Triggerpunkt-Auflösung zur Schmerzbehandlung e.V.

 
 

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